Schönen Sommer!

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Foto: Selfie!

Meine Lieben!

Es ist eine schwedische Tradition, dass zu Mittsommer die Ferien beginnen. Und das heißt: niemand ist da! Oh, Stockholm ist voll, voller Touristen. Aber Schweden findet man kaum. Die sind auf ihren Sommerhäusern oder gleich ganz verreist.

Wir haben uns dieser Tradition angepasst. Morgen fliegen wir in Urlaub. Wir werden meine Eltern besuchen, und ich freue mich schon wahnsinnig drauf, den Garten zu begutachten, Eis zu essen, und alle wiederzusehen. Und auf die Hitze, auf die freue ich mich auch. Wir hatten bisher maximal 26 Grad, nicht annähernd genug für mich Wärmetierchen. Ich werde mit Böddi durch Saarbrücken schlendern, und bei Nickel und Dom im Garten rumlungern, während unsere Kinder sich gegenseitig bespaßen (und ich werde nicht hinhören, besser ist das!)

Dann fliegen wir weiter nach Krakau, auf eine Hochzeit, und die Stadt ansehen.

Ich bin nicht nur in Urlaub. Ich fahre für ein paar Tage auch nach Frankfurt, die Standorte meines nächsten Romans recherchieren. Es wird mal wieder Zeit für eine neue Urban Fantasy!

Die Sommerferien sind immer auch so ein Abschnitt für mich. Vielleicht kommt das noch aus der Schulzeit, als die Sommerferien die Zeugnisse und den Schuljahreswechsel bedeuteten. Dieses halbe Jahr hat sich so viel geändert. Seit der Veröffentlichung von Hollerbrunn hat sich die Zahl meiner Leser vervielfacht. Hatte ich vorher etwa 1 Buch pro Woche, ist es jetzt Eines pro Tag! Wie genial ist das? Jeden Tag ein Buch. Ich stelle mir dann gerne vor, wie ihr auf eurem Bett liegt, oder im Zelt im schwedischen Fjäll. Oder in der U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit. Jeden Tag jemand Neues, und ich fühl mich… aufgeregt? geehrt? Einfach glücklich!

Habt einen fabelhaften Sommer

Tina

ps: Falls ihr euch fragt, warum ich so unbeschwert meine Ferientermine ins Internet schreibe: ein Einbrecher, der unsere Second Hand Ikea Möbel klaut, oder unseren 5 Jahre alten, von Johanna zerkratzten Fernseher, hat es Nötiger als wir!

Supermamas Leseprobe

Ab 25. August gibt es die Supermamas. Aber ich will sie euch schon früher zeigen. Am liebsten sofort. Seufz, das ist wieder mal die Sache mit dem G-Wort. Gduld? Aber ein bisschen lass ich euch hinter den Vorhang schauen. Das lasse ich mir nicht nehmen. Hier, für euch, exklusiv, das erste Kapitel der Supermamas:

 

Kapitel 1
„Der Hund hat meine Seminararbeit gefressen“, sagte der Student, und Maira überlegte, ob sie lachen, weinen oder den Typen gleich achtkantig aus ihrem Büro schmeißen sollte. Sie begnügte sich mit einem Seufzer und setzte einen Haken auf ihrem Zettel.
„Warum haben Sie dann die Arbeit nicht einfach noch mal ausgedruckt?“, fragte sie, vorsichtig, wie man einen wehen Zahn befühlte, um zu prüfen, ab wann er schmerzte.
„Die, äh, Patrone war leer.“ Maira nickte und machte ein weiteres Kreuz. Der Student reckte seinen Hals, um einen Blick auf ihren Zettel zu erhaschen und sie zog das Papier zu sich.
„Herr Reich, dann gehen Sie doch kurz ins Rechenzentrum rüber.“ Mal sehen, welche Ausrede jetzt kommt. Weiterlesen

Im August kommen die Supermamas!

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Es ist soweit, das große Geheimnis wird gelüftet. Trompeten! Fanfaren- nicht so laut, ihr weckt doch das Baby!

Mein nächstes Buch ist fertig: X-Mom – Die Supermamas erscheint am 25. August! Ich bin schon so gespannt wie es euch gefällt, diese seltsame Mischung aus Nerdtum und Chicklit, die so in gar keine Schublade passt und die ich mal mit „Ildiko von Kürthy meets the X-men“ beschrieben habe. (und ein anderes Mal mit „das Buch, was ich schreiben musste, nachdem ich beim hundertsten Artikel, was Mütter in Deutschland angeblich alles nicht sind und nicht dürfen, schreiend aus dem Fenster springen wollte.“)

Seid ihr neugierig geworden? Hier der (vorläufige) Klappentext:

„Superhelden gab es für Maira immer nur in den Comics, die ihre kleine Schwester auf dem Klo liegen ließ, und die sie dann wegräumen musste. Jetzt ist Maira selbst Mutter – und Superheldin.
Das wäre noch nichts Besonderes. Alle Eltern sind Superhelden. Aber wenn Maira zwischen Fläschchen geben, Windeln wechseln und den guten Ratschlägen ihres Vaters derartig übermüdet ist, dass sie den Boden nicht mehr unter den Füßen spürt, fliegt sie tatsächlich.
Das klingt zwar toll, aber es hilft ihr nicht mit ihrem schreienden Kind, ihrem nervigen Chef oder ihrer zunehmend zerfallenden Ehe. Glücklicherweise ist sie nicht die einzige Supermama….“

Woche 21 – Dies ist nicht das Ende aller Tage…

… denn Tina hat Urlaub! Aber vorher will ich euch auf den neuesten Stand bringen.

Schreiben:

Ich habe mit der Überarbeitung der Spacenarwhals angefangen, und dieses Mal, ganz was Neues, auf englisch. Ich hab schon ganz lange überlegt, ein Buch auf englisch zu schreiben, und während meiner freien Woche spontan entschlossen, das diese Mal mit den Walen durchzuziehen. Und es klappt! Es ist wahnsinnig anstrengend, ich schreibe in Fünfminutensprints und hab Abends das Gefühl, mein Hirn wird durch einen Mixer gedreht. Aber es läuft, die Geschichte fließt, und das Beste: Englisch ist die richtige Sprache für diese Geschichte. Ich bin so happy! Zum ersten Mal können meine Freunde hier in Schweden, die ich jeden Tag sehe und mit denen ich ständig zu tun hab, mein Geschriebenes lesen. Wir sitzen da und brainstormen, oder jemand kritzelt eine schnelle Skizze zu einer Szene. Und das ist einfach nur genial.

Märchenspinner:

Mittlerweile ist der nächste Band der Märchenspinner erschienen: Kein Schnee im Hexenhaus, von Susanne Eisele. Den Hollerbrunn sowie die weiteren Romane gibt es natürlich weiterhin zum bestellen. (obwohl ich mittlerweile meine Weisheit anzweifele, ein pudrig-kaltes Wintermärchen zum Sommeranfang zu veröffentlichen. Na ja vielleicht als Abkühlung? 😉

Die Spinnerei wächst weiterhin stetig. Über 350 Follower verfolgen unsere Facebookseite, was besonders cool ist, weil wir da Ausschnitte und Hintergründe und Fotos von unseren Projekten teilen. Es ist wie unsere Werkstube, wo man reinschauen kann und sehen, welche Werkzeuge wir auf unseren Tischen liegen haben. Fast wie die Werkstadt der Mythbusters (ich hab auch das Gefühl, das Motto von uns allen könnte lauten „Everything worth doing is worth overdoing“.) Hinter den Kulissen wird natürlich kräftig geplant: Covers verglichen, Texte kritisiert, Messen vorbereitet. Eventuell werde ich auch bei einer dabei sein.

Aber morgen geht es erst einmal nach München, die Familie wiedersehen und ein anständiges Bier trinken. Macht´s gut, am 1. sehen wir uns wieder!

Woche 17 – Valborg, Blogtour und Elche im Print

72fea-alim1685Ihr Lieben,

Morgen ist Valborg, das schwedische Walpurgis, das den schwedischen Frühling einläutet. Wir gehen grillen und abends gibt es dann DuneDrinking Game. Der Himmel stehe uns bei!
der Monat war für mich grandios, magisch, irre. Die Veröffentlichung von Hollerbrunn, alles was drumherum kam, das Nanocamp. Dann hab ich noch die EventuElche drucken lassen (und sobald Amazon das mit den Preisen abgekaspert hat, kann man die auch bestellen). Und schließlich hab ich die Supermamas aufpoliert, einmal komplett gelesen. Ich bin seltsam unzufrieden mit der Geschichte und hab sie noch mal Joker geschickt, um danach zu entscheiden, ob ich das ganze Projekt nicht lieber in der Ostsee versenke (wobei ich weiß, dass ich das nicht kann, weil mein schlechter Einfluss mich dann ebenfalls versenkt). Weiterlesen

Woche 16 Hollerbrunn- mit spontanem Elchbesuch

 

Letzte Woche erschien endlich mein zweites Buch, Hollerbrunn, und es war – überwältigend, grandios, fantastisch – kurz, einer der Gelegenheiten, bei denen einem Autor die Worte ausgehen. Die EventuElche waren ja eher ein Testballon, ob ich mit Selfpublishing was anfangen kann, und ich war damals komplett ausgelastet mit Formatierung und Amazon-Formularen.

Dieses Mal haben wir es mit Pauken und Trompeten gefeiert, wir, das sind Martin und ich, aber auch die Märchenspinnerinnen, meine Autorenfreunde und unsere Bloggerfeen. Es gab eine Facebookparty, mit ganz vielen Hintergründen und Verlosung und Sekt (den Sekt haben Joker, ich und unsere Männer stellvertretend getrunken). Und es gab Feedback, so viel Feedback! Ich wusste, dass der Hollerbrunn allgemein positiv aufgenommen wurde, aber ich war überrascht von den Lobeshymnen, die da gesungen wurden. Ich muss mich wieder und wieder fragen: Meinen die mich? Auch die kritischen Stimmen haben mich gefreut, ich habe gemerkt: Da haben sich Leute wirklich mit dem Buch beschäftigt, es hat etwas in ihren ausgelöst, und sie haben sich viel Mühe gegeben, ihre Gedanken zu formulieren. Weiterlesen

Es ist Bookday! Happy Bookday to me!

Es war einmal ein Mann, der liebte zwei Frauen: die mondäne und erfolgreiche Desiree, und die bodenständige und ruhige Heidrun. Beide wurden schwanger. Der Mann entschied sich für Heidrun, doch er blieb präsent im Leben beider Töchter, und Heidrun musste damit klarkommen, dass ihr Mann regelmäßig verschwand, und Desiree, dass ihr Geliebter eine andere Ehefrau hatte. So ging alles seinen Gang, doch dann erkrankte Heidrun und starb. Der Mann brachte Desiree und ihre Tochter ins Haus, was er für eine logische Idee hielt, und beweist, dass man Akademiker und trotzdem ein Idiot sein kann. Hollerbrunn ist nicht die Geschichte dieses Manns.

Es ist die Geschichte der Töchter.

Frau Holle meets Alpengeister meets Frozen: zwei Schwestern, eine Patchworkfamilie, eine attraktiver Junge, vor dem majestätischen Hintergrund der Alpen im Winter. Achso, und eine aggressive Vorratskammer, ein bisschen Esotherik, Sklaverei, Zerstörung und Verdammnis. Das Übliche halt!

Das Buch gibt es als Ebook und zum ersten Mal auch als Print, derzeit exklusiv bei Amazon (wir arbeiten an weiteren Lösungen). Eine Leseprobe findet ihr hier. Heute läuft auch noch eine Buchparty auf Facebook, mit Lesung und weiteren Hintergründen zum Buch.