Midsommar, Marketingsgremlins und das saarländische Prinzip

Ihr Lieben,

2016-06-23 16.16.35

Midsommar in der Dagis Foto:Tina

Letzte Woche haben wir unser Mittsommer gefeiert, ganz traditionell mit einigen Freunden in einer Stuga in den Stockholmer Schären, mit Lachs, Torte und Weird Al Yankovich Cover-Cover (Traditionen müssen irgendwo beginnen).

Währenddessen haben es sich die EventuElche bei Amazon gemütlich gemacht, und auch in den anderen Shops sind seit heute die Elche los!

Und damit sind wir beim heutigen Thema. Ich brauche eure Hilfe! Im Unterschied zu den großen Verlagen habe ich keine große Marketingabteilung, die tausende von Euros in Anzeigen und Poster pumpen kann. Was mir persönlich sehr gut in den Kram passt, weil ich viel lieber mit Menschen interagiere, als mich für einen Haufen Marketinggremlins zu verbiegen, die keine Ahnung von echten Leuten mit ihren echten Leben und ihren echten Gefühlen haben.

Keine Angst, ich werde euch nicht volldröhnen „Kauft mein Buch!“ Selfpublishing funktioniert quasi nach dem saarländischen Prinzip: Du kennst jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt. Mein Buch kann interessant sein für jemanden, der Schweden mag, den generell Auswanderergeschichten interessieren, oder lustige Geschichten. Das seid unter Umständen nicht ihr selbst, aber vielleicht jemand anderes? Ein Kumpel oder Arbeitskollege?

Nein, nein, nicht weglaufen! ich will auch nicht, dass ihr jedem, dem ihr über den Weg lauft auf den Geist geht mit „Kauft Tinas Buch!“ Nur wenn es zur Gelegenheit passt, und zum Thema, und ihr denkt, es könnte angemessen sein, dann wäre es toll, wenn ihr etwas für mich trommeln könntet und quasi einfließen lassen: „Du magst doch Schweden. Ne Bekannte hat da was geschrieben. Vielleicht ist das ja was für dich?“

Das funktioniert übrigens on- und offline. Beispiele:

Beim Gesichtsbuch: Mittlerweile hab ich mir auch eine Autorenseite bei Facebook zugelegt. Die könnt ihr z.b. liken, dann bekommt ihr immer neue Infos, an was ich gerade arbeite und was grad so passiert. Die einzelnen Beiträge könnt ihr auch liken und teilen, dann sehen noch viel mehr Leute, was ich treibe, und vielleicht gefällt das ja dem einen oder der anderen.

Bei Twitter: Ich bin auch bei  Twitter und auch da kann man liken und teilen.

Auf der Strasse: Jemand fährt nach Schweden? Jemand interessiert sich für das Land? Erzählt dem von meinem Buch. Der Titel ist ziemlich eingängig, das findet man leicht wieder. Online kann man sich die Leseprobe ansehen, dann kann jeder selbst entscheiden, ob ihm der Stil zusagt oder nicht. Wichtig ist, dass Leute erst mal erfahren, dass es das Buch überhaupt gibt.

Na ja, und dann wäre es natürlich toll, wenn ihr das Buch auch selbst lesen würdet. Auch da könnt ihr vorher die Leseprobe zu Rat ziehen. Geschmäcker sind verschieden. Das Lieblingsbuch des einen ist das Hassbuch des Anderen. Vielleicht ist das verkaufstechnisch dumm von mir, aber mir ist es lieber, wenn ihr das Buch bewusst kauft und mit Freude lest.

2016-06-24 15.01.54

Gemeinschaft der Füße, Foto: Johanna (grmpf)

Und wenn euch alles insgesamt zu unangenehm ist, und ihr euch da wie Werbevertreter fühlen würdet? Macht nichts, lasst es, macht nichts, bei dem ihr euch nicht gut fühlt. Ihr seid da, das reicht völlig aus. Selfpublishing ist mein großes Abenteuer, und selbst wenn ich vom heutigen Tag an kein einziges Exemplar mehr verkaufe, hat es sich schon gelohnt, einfach für Erfahrung die ich gemacht hab und die Leute, die ich kennenlernen durfte. Ohne euch wäre es nur ein Zehntel so gut!

PS: Natürlich hätte ich auch nichts gegen einen Bestseller.

 

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