Camp Nanowrimo

Willkommen im Camp NaNoWrimo. Eure Zelte könnt ihr nah dem Fluss aufstellen. Dann kommt gleich ins Gemeinschaftszelt. Ich hoffe, ihr habt Marshmallows und Stockbrot mitgebracht. Eure Schreibsachen bringt ihr bitte gleich mit. Laptop? Pads? Blocks? Kaffee- und Teetassen? Prima!

Natürlich bin ich nicht wirklich in die Zeltfreizeit gezogen. Zum einen wüsste ich ja gar nicht, was ich mit meiner Tochter machen sollte. Zum anderen ist es trotz den frühen Frühlings noch eiskalt in Schweden und nur verrückte Franzosen kämen auf die Idee, um diese Jahreszeit draußen zu campen (Grüße an Jean-Baptiste). Das Campnano ist ein virtuelles Schreibcamp, eine Seite im Internet, angeschlossen an den Nanowrimo.

Schwedentour 2012)

Dieses Zelt ist nicht virtuell!

NanoWrimo?

Der Nanowrimo ist der internationale Schreibmonat. Einmal im Jahr versuchen etliche selbst erklärte Verrückte, in einem Monat ein Buch zu schreiben. Die Regeln lauten: man muss mit einem neuen Buch anfangen, es muss ein Roman sein, und das Ziel sind 50.000 Wörter (zum Vergleich: etwa die Länge des ersten Harry Potter Bands).

Gewinnen kann man nichts dabei und das Buch wird auch nicht automatisch veröffentlicht. Es geht um die Gemeinschaft, um das „wir sind eine Gruppe mit dem gleichen Ziel“, ähnlich wie Weight Watchers, oder wie eine Marathon-Gruppe, die online ihre Laufzeiten vergleicht.

Und was ist dann das Campnano?

Die Regeln des Nano sind einfach. Trotzdem kommt es überraschend oft vor, dass der Nano für jemanden nicht passt. Zum Beispiel möchte jemand keinen Roman schreiben, sondern ein Theaterstück. Oder man möchte ein bereits begonnenes Buch zu Ende schreiben. Oder man plant ein Kinderbuch, dass nur 30.000 Worte hat. Das Timing kann ebenfalls ein Hinderungsgrund sein: der Nano findet im November statt, und- ich verstehe es auch nicht- es soll tatsächlich Leute geben, die im November etwas anderes vorhaben (Damit meine ich nicht, mit einer Tasse Tee in Depressionen versinken). Für alle diese Leute gibt es das NanoCamp. Das Camp findet jedes Jahr im April und im Juli statt. Es hat dieselben Gimmicks wie der Original Nano: PepTalks, Ein Forum für Nachfragen, Freunde-Funktionen um Gleichgesinnte zu finden, ist aber in jeder Hinsicht freier als der Nano: man kann sich sein Wortziel selbst setzen, kann kürzere, längere, bereits begonnene Bücher bearbeiten. Entspannt wie in einem Sommercamp halt.

 

Ich habe mein diesjähriges Ziel auf 30.000 Wörter gesetzt, und will zusätzlich alle paar Tage nach Hause schreiben- äh ich meine, über das Camp bloggen. Das nächste Mal geht’s um mein eigenes Projekt für diesen April.

Wer sich für das Camp interessiert und vielleicht noch mitmachen will: hier geht’s zur Campseite (auf englisch)

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